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Monitoring subjektiver Sicherheit

Subjektive Sicherheit - Der unterschätzte Faktor

Während objektive Sicherheitsdaten durch Kriminalitätsstatistiken der Polizei und Datenbanken wie der Sidaba messbar sind, ist die Messung der subjektiven Sicherheit – also wie sicher sich einzelne Personen fühlen – komplizierter. Diese Wahrnehmung beeinflusst jedoch maßgeblich, wie gerne und oft Menschen den ÖPNV nutzen. Interessanterweise gibt es häufig erhebliche Unterschiede zwischen der objektiven Sicherheit und dem subjektiven Sicherheitsempfinden. Viele Fahrgäste schätzen die Gefahrensituationen im öffentlichen Verkehr höher ein, als sie tatsächlich sind. Um diesen wichtigen Aspekt genauer zu beleuchten, haben wir vom Kompetenzcenter Sicherheit eine Studie initiiert, die das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste in NRW untersucht.

Die Studie - Ziele und Methoden

Gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Marktforschungsinstitut wurde ein Fragebogen entwickelt, der Verkehrsmittel, Gefahrenlage und persönliche Erlebnisse berücksichtigt. In dieser Studie wird die subjektive Sicherheit der Bürger*innen im öffentlichen Raum und im öffentlichen Personenverkehr untersucht. Ziel ist es, ein umfassendes Bild der Sicherheitswahrnehmung zu erhalten und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitslage abzuleiten. Zur Durchführung der Studie werden 5.000 Personen in zwei Wellen befragt, einmal zur dunklen und einmal zur hellen Jahreszeit. Die Befragung erfolgt mithilfe von Telefoninterviews, quantitativen Online-Befragungen und Experteninterviews. Der Abschlussbericht wird im Juli 2024 erwartet.

 

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